ArtMag by Deutsche Bank Deutsche Bank Gruppe  |  Verantwortung  |  Kunstprogramm  |  Deutsche Bank KunstHalle  |  English  
Home Feature On View News Presse Archiv Service
Diese Kategorie enthält folgende Artikel
"Ein tolles Entree" Die Presse über die Auftaktausstellung der KunstHalle
"Schon jetzt eine Institution" - Die Presse über die zweite Ausgabe der Frieze New York
"Picasso, das bin ich" - Pressestimmen zu MACHT KUNST

drucken

weiterempfehlen
„Schon jetzt eine Institution“
Die Presse über die zweite Ausgabe der Frieze New York


Letztes Jahr wagte die Frieze Art Fair erstmals den Sprung über den Atlantik. Mit großem Erfolg: Die Kunstmesse begeisterte Publikum und Presse gleichermaßen. Wie ihr Londoner Pendant setzt auch die Frieze New York auf eine Mischung aus etablierten und jungen Galerien, aktueller Gegenwartskunst  und einem ambitionierten Rahmenprogramm. Partner beider Messen ist die Deutsche Bank. Jetzt fand auf Randall's Island die zweite Ausgabe der Frieze New York statt. Die Presse ist sich einig: Die Frieze ist dabei, sich zur interessantesten Kunstmesse der Metropole zu entwickeln.


„Die New Yorker Kunstszene ist elektrisiert. Es ist Frühling. Es gibt die Frieze und die Auktionen für Gegenwartskunst. Es gibt Galerien und Künstler und für scheinbar jeden steht eine Ausstellung auf dem Programm. Das einzige was es nicht gibt ist ein freier Abend.“ So beschreibt Artforum die Stimmung während der Frieze in New York. Für das New York Magazine ist die Stadt während des Events das „Weltzentrum der Kunst“ und der Hollywood Reporter erklärt, dass mit der Eröffnung der Messe ein Wochenende beginnt, „das zu einem der neuen kulturellen Highlights im Kalender der Stadt geworden ist“. Das Modemagazin W meldet: „Die Frieze New York besteht erst seit zwei Jahren, doch die Mega-Messe wirkt schon jetzt wie eine Institution. (…) Um die großen Sammler und die internationale Szene anzulocken, trumpfen die Galerien mit ihren bedeutendsten Künstlern auf:  Koons, Kelly, McCarthy“. Women’s Wear Daily ist dagegen weniger an der Kunst als an den Stars in den Messezelten interessiert und meldet die Sichtung von James Franco, Valentino, Michael Stipe und John McEnroe.

„Der Eröffnungstag war gut besucht und jetzt ist klar, dass die Frieze nicht mehr als Britische Invasion sondern als lokale Institution wahrgenommen wird“, stellt der Guardian fest. „Die Frieze New York ist eine großartige Messe – die beste in New York“, so das Fazit der britischen Tageszeitung. Das sieht die Welt ähnlich: „Da sind sich Besucher und Galeristen einig: Die Frieze hat der Armory den Rang abgelaufen.“ „Hören Sie auf zu lesen, verlassen Sie das Haus und machen Sie sich auf zur Frieze auf Randall's Island“, empfiehlt die Kulturwebsite Art.BroadWayWorld. “Die Frieze hat ihrem zweiten Jahr in New York City den Claim abgesteckt – als DIE Kunstmesse, die man sehen muss.“

So strömten dann rund 45.000 Besucher in die Messezelte, wo auch die Umsätze stimmten: „Obwohl zur Eröffnung der Messe ein Gewitter tobte, kamen genügend Käufer“, registriert der Telegraph. „Insgesamt“, so die BBC, “waren die Händler hoch erfreut über das rege Geschäft.“ „Waren die Verkäufe im Vorjahr für viele Galeristen eher mager ausgefallen, blickte man an diesem Frieze-Eröffnungstag in zufriedenere Gesichter“, schreibt die Art.

Zufriedener als bei der Premiere der Messe ist auch Starkritikerin Roberta Smith von der New York Times: „Dieses Jahr zeigen rund 180 Galerien aus fast 40 Ländern Werke von  ungefähr 1.000 Künstlern. (…) Fast alle präsentieren Kunstwerke, die um einige Klassen besser sind als die Angebote im letzten Jahr. Man sieht weniger große, glänzende Objekte. Die stilvolle Umgebung scheint die Teilnehmer ermutigt zu haben, auf klare und durchkuratierte Präsentationen zu setzen.“ Jed Perl von der New Republic wirft dagegen einen äußerst  kritischen Blick auf die Messe: „In einer Zeit, in der die Menschen mit sehr viel Geld vor allem Angst haben, dass nicht „kuratiert“ ist (…) ist die Frieze so gut kuratiert, dass sie ihr eigenes konzeptuelles Kunstwerk wird und dabei alle Kunst, die hier gezeigt wird, niederbügelt.“

Ein Kunstwerk, das fast alle Kritiker begeisterte, war Tino Sehgals Projekt für die Marian Goodman Gallery. Er ließ ein Mädchen als lebendig gewordene Manga-Heldin Ann Lee auftreten und dabei elaborierte Monologe sprechen. „Das Publikum ist gebannt“, beobachtet die FAZ. „Der Stand ist eine originelle Setzung“, so die Welt am Sonntag, „die Grande Dame Goodman hat es einfach nicht nötig, mit Richter oder Broodthaers aufzufahren.“ Als „absolut ungewöhnlich, seltsam und schön“ beschreibt Gallerist NY diese Arbeit. Die Financial Times und Art Newspaper nehmen Ann Lee  zum Anlass, um über das neue Interesse an performativen Arbeiten zu berichten.

Um den Lesern im Überangebot der Frieze die Orientierung zu erleichtern, listen viele Medien ihre jeweiligen Highligts: Zu den 14 Must-See-Werken von The Daily Beast zählen neben Ann Lee auch ein Mobile von Pae White und Bjarne Melgaards Wolldecken-Gemälde-Installation bei Gavin Brown's Enterprise. In der Künstler-Top-Ten der Huffington Post finden sich Namen wie David Shrigley, Zoe Leonard und Tsuruko Yamazaki, Gründungsmitglied der der legendären japanischen Gutai Group. Das Wall Street Journal kommt dagegen mit nur fünf Empfehlungen aus – darunter Thomas Ruffs Fotoserie ma.r.s., eine Installation von Sarah Sze und Paul McCarthy's  Balloon Dog. Die riesige Skulptur gehörte zum temporären Skulpturenpark der Frieze und schwebte neben den Messezelten hoch in der Luft – als ironische Replik auf die Edelstahlhunde von Jeff Koons.

Immer wieder gelobt wird das Ambiente der Frieze. „Fabelhaft“ findet der Guardian das von dem in Brooklyn ansässigen Architekturbüro SO-IL entworfene Messezelt, in dem, so Design & Trend, „aufstrebende Künstler und globale Superstars aufeinandertreffen.“ „Von Anfang an“, berichtet die BBC, „ist das große Messezelt mit seinem natürlichen Licht ein exzellenter Rahmen, um Kunst zu zeigen.“ Monopol urteilt: „Kaum eine andere Kunstmesse hat so ein übersichtliches Layout“. „Mit dem eleganten Corporate Design und Standschildern aus Karton verbindet die Frieze“, so die Welt am Sonntag, “seriöse Professionalität mit kumpelhaft-provisorischer Entspanntheit." „ Die meisten Messen finden in hermetischen, bunkerartigen Strukturen statt“, schreibt Artlyst. „Doch die Frieze NY ist anders. Sie findet in weißen Zelten mit hohen Decken statt, die auf dem grünen Gras des Randall’s Island Park am Rande des East Rivers stehen. Gute Luft und gutes Licht gibt es in rauen Mengen. Die Frize NY verströmt ein frisches Outdoor-Gefühl. (…) Wir freuen uns schon auf die dritte Ausgabe im Mai 2014.“




Newsletter
Bleiben Sie immer Up to Date in Sachen Gegenwartskunst – mit ArtMag. Abonnieren Sie hier unseren Newsletter.
 
Get Adobe Flash player
Feature
Bilder vom Ende des amerikanischen Traums - Philip-Lorca diCorcia in der Schirn Kunsthalle / Nur ein Schritt vom Wunder zum Desaster - Ein Rundgang durch die 55. Biennale di Venezia / Theaster Gates: Inner City Blues / Musik als Medium der Kunst - Anri Sala im Gespräch mit Ari Benjamin Meyers / Deutsche Bank eröffnet neue KunstHalle in Berlin / Gewalt und Schöpfung: Imran Qureshi in der Deutsche Bank KunstHalle / Warum Zeichnung? Drei Fragen an Victoria Noorthoorn / Glaubensfrage: Gibt es ein Comeback des Religiösen in der Gegenwartskunst? / Auf der Suche nach Pakistan: Wie Imran Qureshi als "Künstler des Jahres" in Lahore gefeiert wurde / Stadt in Sicht - Die Samlung Deutsche Bank zu Gast im Dortmunder U / "Das sind keine Wohnzimmer-Maler" - Sophie von Olfers über MACHT KUNST / MACHT KUNST - Die KunstHalle lädt alle Berliner Künstler zu 24-Stunden-Ausstellung ein / Barometer der Kunstszene - Preview Frieze New York und Art Basel Hong Kong
On View
Fotokünstler schreiben Geschichte – Becher-Schüler in der Deutschen Bank Luxembourg / Stadt in Sicht – Künstler aus der Sammlung Deutsche Bank blicken auf urbane Lebenswelten
News
Villa Romana-Preisträger 2014 - Internationale Stipendiaten zu Gast in Florenz / AxME - Ellen Gallagher in der Tate Modern / Im Dickicht der Städte - Hou Hanru kuratiert die 5. Auckland Triennial / Der goldene Reiter: Das Lenbachhaus erstrahlt in neuem Glanz - unterstützt von Deutsche Bank Stiftung / Imran Qureshi im New Yorker Metropolitan Museum / Jenseits der Grenzen - Arabische Künstlerinnen im ZKM / Meister der Institutionskritik – Deutsche Bank Stiftung unterstützt John Knight-Projekt im Portikus / A Fantastic Journey - Wangechi Mutu in Sydney und Durham
Impressum  |  Rechtliche Hinweise  |  Zugänglichkeit  |  Datenschutz  |  Cookie Notice
Copyright © 2013 Deutsche Bank AG, Frankfurt am Main


+  ++  +++