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AxME
Ellen Gallagher in der Tate Modern



Sigmund Freud schreibt mit: Auf Ellen Gallaghers Collage Odalisque nimmt der Erfinder der Psychoanalyse der US-Künstlerin die Beichte ab. Diese Arbeit bildet den passenden Auftakt zu AxME, Gallaghers erster Retrospektive in Großbritannien. Rund 100 Werke aus 20 Jahren verdichten sich in der Tate Modern zu einem flimmernden, in permanenter Verwandlung begriffenen  Kosmos,  in dem es dem Betrachter schon einmal schwindelig werden kann. Die Ausstellung gleicht einem obsessiven Trip in die Vorstellungswelt der Künstlerin – und in die Abgründe der afroamerikanischen Geschichte. Die Deutsche Bank unterstützt die Werkschau mit einer bedeutenden Leihgabe – der 2008 entstandenen Collage La Chinoise. Ihr Titel ist Jean Luc Godards marxistisch inspiriertem Skandal-Film von 1967 entlehnt.

Wie der französische Regisseur ist auch Gallagher eine Meisterin der Montage. Sie bedient sich dabei der unterschiedlichsten Quellen: Werbung, Science Fiction, Archivmaterial, Relikte der Pop-Kultur. Zwischen für die Minimal Art typischen Rasterstrukturen wuchern Reklamebilder aus schwarzen Lifestyle-Magazinen, die Gallagher mit Perlen, Kulleraugen und Plastilin-Perücken grotesk verfremdet. Ausgefallene Techniken wie Photogravur, Tätowierung oder Blattgoldintarsien – verleihen den Arbeiten ihre immense ästhetische Wirkung. Mit subversivem Witz spüren sie verdrängten Aspekten afroamerikanischer Geschichte nach, rassistischen Mustern, die latent den Alltag und auch die Kunst durchziehen. Neben Hauptwerken wie dem 60-teiligen Portfolio DeLuxe (2004-5), mit dem Gallagher auch in der Sammlung Deutsche Bank vertreten ist, oder der Film-Installation Murmur (2003-4) zeigt die Tate auch jüngste Arbeiten. Etwa die Serie Morphia ( 2008-12). Die zweiseitigen Aquarelle mit ihren zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit changierenden Formen werden zwischen Glasscheiben präsentiert und zeugen von Gallaghers andauernder Faszination für Wandlungsprozesse.

Ellen Gallagher: AxME
Tate Modern, London
1.5. – 1.9.2013

Sara Hildén Art Museum, Tampere
11.10.2013 – 9.2.2014

Haus der Kunst, München
27.2. – 1.6.2014




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